Archiv

Hallo, hier entsteht in nächster Zeit das Archiv des Heimatvereins Delmenhorst e.V.

 

So war das Jahr

 

2018

 

 

 
 
 

Ideen für altes Feuerwehrhaus Heimatverein plädiert für offenes Dorfhaus in Hasbergen

 
 
 
Das alte Feuerwehrhaus in der Bungerhofer Straße in Hasbergen. Foto: Melanie HohmannDas alte Feuerwehrhaus in der Bungerhofer Straße in Hasbergen. Foto: Melanie Hohmann

Delmenhorst. Das alte Hasberger Feuerwehrhaus könnte ein Dorfgemeinschaftshaus oder eine Gastronomie werden. Diese Ideen aus dem Ortsrat Hasbergen lobt der Heimatverein Delmenhorst – verbunden mit einem Appell.

 

Zu den in der jüngsten Sitzung des Hasberger Ortsrates besprochenen Ideen für die Nachnutzung des alten Hasberger Feuerwehrhauses bezieht der Heimatverein Delmenhorst Stellung. Die Heimatfreunde unterstützten auf ihrer Mitgliederversammlung nach Angaben des Vorsitzenden Friedrich Hübner einstimmig die Hasberger Vorschläge, das Gebäude an der Bungerhofer Straße entweder als Dorfgemeinschaftshaus mit Veranstaltungsraum und eventuell einem Dorfladen oder für eine Gastronomie zu nutzen. Letztere könne den ländlichen Tourismus stärken und der benachbarten Museumsmühle Hasbergen mehr Besucher bescheren.

Gleiche Bedingungen für gemeinnützige Vereine gefordert

Den Zuspruch verbindet der Heimatverein allerdings mit dem Appell, dass ein Dorfgemeinschaftshaus mit Veranstaltungsraum „für alle gemeinnützigen Vereine in Delmenhorst zu den selben Bedingungen zur Verfügung“ stehen müsse. Schließlich sei die Stadt Delmenhorst Eigentümerin des Grundstücks und der Gebäude, betonen die Heimatfreunde. „Wenn das so bleibt, wird sie auch in Zukunft die Unterhaltungslast aus gesamtstädtischen Mitteln tragen“, streicht Hübner heraus. Eine regionale Begrenzung der möglichen Nutzer ist daher aus Sicht des Heimatvereins nicht zu rechtfertigen.

Heimatverein Delmenhorst erhält den Preis für

 

Bürger- und Umweltengagement 2018

 

Bericht der NWZ vom 26.05.2018

 
Die Preisträger des Delmenhorster Preises für Bürger- und Umweltengagement 2018 und Teile der Jury (links)
Bild: bednarz

Die Schülergenossenschaft „Küchenzauber“ erhielt dieses Jahr den ersten Preis. Drei weitere Preise und zwei Sonderpreise wurden vergeben.

Delmenhorst Die Mühe hat sich gelohnt. Der gesamte Awo-Kindergarten Hasport war auf den Beinen, beteiligte sich Anfang März an der alljährlichen Aufräumaktion „Delmenhorst putzt sich heraus“. Jetzt wurde er dafür ausgezeichnet – mit einem Sonderpreis, einem leckeren und gesunden Essen für alle Kinder, im Rahmen der diesjährigen Verleihung des Preises für Bürger- und Umweltengagement. Zum 13. Mal hat die Stadt am Donnerstag in der Markthalle Gruppen, Vereine, Initiativen und Einzelpersonen für ihren bürgerschaftlichen Einsatz und Einsatz für die Natur gewürdigt, eben auch den Kindergarten. Ein weiterer Sonderpreis ging an den Hobbyfilmer Klaus Brinkmann, der mit seinem Videokanal „Leben in Delmenhorst“ auf Youtube viel fürs Image der Stadt tut. Die Preisverleihung nahm Oberbürgermeister Axel Jahnz vor.

Vier Hauptpreise wurden dieses Jahr vergeben. Der erste Preis, dotiert mit 1500 Euro, ging an die Schülergenossenschaft „Küchenzauber“ von den Berufsbildenden Schulen II. Die Schülerfirma arbeitet nachhaltig, bietet Catering-Dienstleistungen an, hat ein Kochbuch herausgegeben und vermarktet einen To-Go-Kaffeebecher als ihren Beitrag gegen die Plastikmüll-

Flut. Den Scheck nahmen die „Küchenzauber“-Mitarbeiterinnen Walaa Younes und Milad Sarkut entgegen.

Der Bürgerparkverein „Unsere Graft“ erhielt den zweiten Preis (1000 Euro) für seine Bemühungen zum Erhalt und zur Verschönerung der Graft und insbesondere für den dortigen Bienenlehrgarten. „Das war eine fantastische Idee. Ich bin begeistert, was Sie dem Publikum bieten“, sagte Jahnz bei der Preisübergabe an den „Unsere Graft“-Präsidenten Dr. Klaus Bohnemann.

Für die Pflege und den Erhalt der plattdeutschen Sprache erhielten die „Jungs un Deerns“, Jugendabteilung des Niederdeutschen Theaters Delmenhorst, den dritten Preis, dotiert mit 750 Euro. Jahnz übergab den Scheck dem NTD-Vorsitzenden Dirk Wieting. Preis Nummer vier (500 Euro), erhielt der Heimatverein Delmenhorst für seine „Arbeit gegen die Schlechtmacherei Delmenhorsts“, die Vorsitzender Friedrich Hübner als wesentliches Ziel des Vereins benannte.

Der Preis wird alle zwei Jahre ausgelobt. Für dieses Jahr waren zehn Projekte vorgeschlagen worden, aus denen eine Jury mit Vertretern aus Rat und Verwaltung die Preisträger ausgesucht hat.

Musikalisch umrahmt wurde die Preisverleihung vom Saxofon-Quartett der städtischen Musikschule unter der Leitung von Annett Becker-Edert.

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Delmenhorster Kreisblatt vom 24. Mai 2018

13. Preis für Bürger- und Umweltengagement Preisverleihung – Delmenhorst ehrt seine Bürger

 
 
Versammelte Preisträger: Vertreter aller geehrten Gruppen zusammen mit der vierköpfigen Jury bestehend aus Ratsleuten (li.), die insgesamt Preisgelder in Höhe von 4000 Euro vergab. Foto: Frederik GrabbeVersammelte Preisträger: Vertreter aller geehrten Gruppen zusammen mit der vierköpfigen Jury bestehend aus Ratsleuten (li.), die insgesamt Preisgelder in Höhe von 4000 Euro vergab. Foto: Frederik Grabbe

Delmenhorst. In der Markthalle ist am Donnerstag der Preis für Bürger- und Umweltengagement verliehen worden. Oberbürgermeister Jahnz nutzte die Feierstunde für ein Lob auf das Ehrenamt.

 

Es sollte eine hohe Auszeichnung für das Ehrenamt sein: Die Stadt Delmenhorst hat am Donnerstag in der Markthalle den Preis für Bürger- und Umweltengagement verliehen. Sie ehrte vier Gruppen mit Urkunden und Geldgeschenken. Zudem vergab sie zwei Sonderpreise. Oberbürgermeister Axel Jahnz nutzte die Feierstunde, um das ehrenamtliche Engagement in der Stadt zu loben: „Ohne das Ehrenamt wäre Delmenhorst nichts.“

Die Preisträger sind:

 

4. Preis: Heimatverein Delmenhorst

Archivfoto: Sonia VoigtArchivfoto Sonia Vogt / DK

 

Der Heimatverein Delmenhorst für Heimatpflege und Heimatkunde:

 

Der Heimatverein Delmenhorst bekam den vierten Preis für sein Engagement in Heimatpflege und Heimatkunde wie etwa das Finden und Herrichten einer alten Stadtansicht des früheren Delmenhorster Schlosses. Der Vorsitzende Friedrich Hübner hob besonders die Rolle von Mitgliederbeiträgen und Spendengeldern für die Arbeit des Vereins hervor. „Wir wollen gegen die ewige Schlechtmacherei in dieser Stadt anarbeiten und die schönen Seiten Delmenhorsts nach vorne stellen“, sagte Hübner bei der Feierstunde in der Markthalle.

 

 

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Delme Report vom 25.05.2018

Alle zwei Jahre vergibt die Stadt ihren Preis für ehrenamtliches, soziales Engagement und Umwelteinsatz an Bürger und Gruppen, die sich auf diesen Feldern hervortun. Gestern (24. Mai) war es wieder soweit. Gleich sechsmal konnten sich Preisträger über die Auszeichnung freuen. “Ohne Ehrenamt wäre eine Gesellschaft bei uns kaum denkbar”, hob Oberbürgermeister Axel Jahnz (SPD) hervor.
 
“Ich bin nicht erstaunt über so viele Bewerbungen”, meinte Jahnz angesichts der Vielzahl an Vorschläge, die diesmal eingegangen waren. “Hier zeigt sich, wie gut wir hier unterwegs sind.” Für ihn sei das aussagekräftiger über die Lebensqualität in der Stadt, als statistische Beurteilungen, wie sie jüngst im ZDF gezeigt wurden. Dort hatte Delmenhorst nur einen der letzten Plätze bei der Lebensqualität belegt.
 

Heimatverein und plattdeutsche Theatergruppe unter Preisträgern

Über den 4. Preis und ein Preisgeld von 500 Euro freute sich der Heimatverein Delmenhorst. Dessen Dokumentation der Stadtgeschichte nannte Jahnz “unschätzbar”. Friedrich Hübner, Vorsitzender des Vereins, bedankte sich: “Dieser Preis ist eine Würdigung unserer Arbeit.” Und die sei nur dank der Mitarbeit seiner aktiven Mitglieder und der Unterstützung durch Sponsoren möglich.

 

 

 

 

 

 

 

Artikel NWZ vom 08. Sep. 2018

 

      Heimatverein Delmenhorst
      Heimatjahrbuch und Postkarten aus dem „Großen Krieg“

      Manuela Wolbers (NWZ)

 
Die ehrenamtlichen Autoren, Sponsoren, Mitarbeiter des Stadtmuseums und Mitglieder des Heimatvereins präsentieren das neue Heimatjahrbuch.
Bild: Manuela Wolbers 1 / 2

„100 Jahre Ende des 1. Weltkriegs/Revolution“, so lautet das Thema des neuen Heimatjahrbuches. Auch das Museum profitiert vom Inhalt eines bestimmten Beitrags.

Delmenhorst Vor 100 Jahren endete der 1. Weltkrieg. Passend dazu widmet sich auch das diesjährige Heimatjahrbuch diesem Thema. Fünf Beiträge verschiedener Autoren aus verschiedenen Perspektiven sind dazu in dem 136 starken Band abgedruckt. In den weiteren neun Beiträgen präsentieren die ehrenamtlichen Autoren eine bunte Mischung verschiedener Persönlichkeiten, Begebenheiten und Epochen. Das Thema war zwar grob angegeben, „wir sind auch offen für andere Beiträge kunterbunter Art, wenn sie in die Reihe passen“, sagt Friedrich Hübner, Vorsitzender des Heimatvereins Delmenhorst.

Gleich zwei Beiträge widmen sich dabei den Feldpostkarten, die Soldaten von der Front an ihre Familien schickten und umgekehrt als Nachrichten aus der Heimat bekamen (siehe Infobox). Weiter gibt es unter anderem einen Beitrag zur katholischen Gemeinde Delmenhorst – und wie sie es geschafft hat, ihre Kirchenglocke wieder zurückzugewinnen – und die Berichterstattung in der regionalen Presse.

Postkarten aus dem Ersten Weltkrieg

Der Delmenhorster Franz-Reinhard Ruppert hat dem Stadtmuseum Delmenhorst 152 Postkarten aus dem Familienbesitz geschenkt.

Diese „sehr persönliche Sammlung“, so Museumsmitarbeiter Bernd Entelmann, enthält Karten, die zum Teil auch zwischen den Soldaten verschiedener Armeen hin- und herverschickt wurden – der deutschen und der österreichisch-ungarischen. Die Texte erzählen von den Ereignissen im Krieg an der Front und von den Erlebnissen in der Heimat. Darüber schreibt Ruppert auch im Heimatjahrbuch.

Die Karten sind für 2019 als Teil der Ausstellung im Stadtmuseum über den 1. Weltkrieg eingeplant.

Auf den hinteren Seiten geht es dann um ganz verschiedene Themen. So schreibt etwa Roland Buschmeyer von der Museumsmühle Hasbergen über die Einführung des metrischen Maßes und Gewichts in Oldenburg vor 150 Jahren. Johann Siemers erzählt in seinem Beitrag von seiner Lehrzeit beim Schlachter Landwehr, seiner Zeit als Wandergeselle und die zunehmende Industrialisierung des Schlachterhandwerks in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Den Abschluss bilden wie immer die Vereinsmitteilungen. Das Thema für das kommende Jahrbuch steht auch schon fest: Zum 100-jährigen Jubiläum demokratischer Wahlen und des Frauenwahlrechts hofft Friedrich Hübner auf Beiträge.

Das Heimatjahrbuch 2018 gibt es im Buchhandel und im Stadtmuseum. Der Preis beträgt 14,95 Euro.

 

 

 

2017

 

Delmenhorster Heimatjahrbuch 2017 vorgestellt (DK vom 16.09.2017)

 
 
 
Mit Liebe zu Geschichte: Heimatfreunde, Autoren und Unterstützer des Delmenhorster Heimatjahrbuches 2017 bei der Vorstellung im Stadtmuseum. Foto: Marco JuliusMit Liebe zu Geschichte: Heimatfreunde, Autoren und Unterstützer des Delmenhorster Heimatjahrbuches 2017 bei der Vorstellung im Stadtmuseum. Foto: Marco Julius

Delmenhorst. Der Heimatverein liefert mit seinem Heimatjahrbuch 2017 wieder Wissens- und Lesenswertes über Stadt und Land. Das Buch ist ab sofort im Handel erhältlich.

 

Es ist am Ende dann doch ein wenig dicker geworden als geplant: Die Heimatfreunde Delmenhorst um den Vorsitzenden Friedrich Hübner haben gestern im Stadtmuseum das Heimatjahrbuch 2017 vorgestellt. Vollgepackt mit Geschichte und Geschichten aus Delmenhorst und der Region kommt das Werk auf über 140 Seiten.

17 ehrenamtliche Autoren haben Beiträge verfasst, die sich vor allem – aber nicht ausschließlich – mit den beiden Themenschwerpunkten „500 Jahre Reformation“ und „150 Jahre Eisenbahn in Delmenhorst“ beschäftigen. „Aus meiner Sicht ist uns ein wunderbares Heimatjahrbuch gelungen“, sagte Hübner, der besonders den Autoren, aber auch Verleger Bernd Oeljeschläger (Culturcon Medien) für die gute Zusammenarbeit dankte.

1000 Exemplare gedruckt

1000 Exemplare sind gedruckt und ab sofort im Buchhandel und im Museum für 14,95 Euro erhältlich. Mitglieder des Heimatvereins erhalten ihr Exemplar kostenfrei.

 

Die Themenvielfalt des neuen Heimatjahrbuches beeindruckt. Sie reicht – neben den genannten Schwerpunkten – von der Geschichte der Firma Tönnies („Vom Proppsnieder zur weltweit agierenden Unternehmensgruppe“) über die Lehrlingsausbildung bei der NW&K in den 1950 und 1960er Jahren bishin zu einem ins Plattdeutsche übersetzten japanischen Märchen. Auch Jan Tut und Mett Siewers, Gästeführer im historischen Gewand, werden mit dem Beitrag „Zwei wieder lebendig gewordene Delmenhorster Originale“ bedacht. Der Beitrag „Die Bibel von Gräfin Sibylla Elisabeth“ lenkt den Blick auf die Bibliothek des ehemaligen Delmenhorster Schlosses.

Erste Ideen für Jahrbuch 2018

Vereinsmitteilungen und Berichte aus dem Vorstand runden das Heimatjahrbuch 2017 ab, das einmal mehr für sich in Anspruch nehmen darf, Geschichte und Geschichten aus Stadt und Land liebevoll recherchiert und gut lesbar aufbereitet zu liefern.

Für das Heimatjahrbuch 2018 gibt es laut Hübner bereits erste Ideen. So will man sich dem Thema „100 Jahre Ende des Ersten Weltkriegs/Novemberrevolution“ widmen – und versuchen, sich dann – aus Kostengründen – auf rund 100 Seiten zu beschränken. Zu schreiben gebe es – wie immer – so viel mehr.